Rückblick Juli 2015

Der Juli hat noch viele weitere Blüten gebracht

Die Winde ist oben angekommen:

Winde08_2015-06-30

Und auch das kleine Rankgitter ist nun voller herrlicher lila Blüten:

Winde07_2015-06-29

Der Koriander blüht wie verrückt und zieht Unmengen von Insekten an, manchmal sind die einzelnen Blüten kaum zu sehen, weil sich so viele Tierchen darauf tummeln:

Koriander05_2015-07-03

Der orientalische Waldmeister hat unzählige Blütenknospen:

Orientalischer Waldmeister06_2015-07-05

Und auch die Lobelie ist ein Meer aus winzigen blauen Blüten:

Lobelie04_2015-07-25

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Rückblick Juni 2015

Jetzt, wo die Tage wieder grau und kalt werden, ist es doch die beste Gelegenheit zurück in den Sommer zu schauen.

Der Winde kann man beim wachsen zuschauen und sie wird den grossen Rankturm mit Sicherheit bald komplett erobert haben:

Winde04_2015-06-14

Auch in den Mini-Töpfchen macht sich die Winde sehr gut:

Winde05_2015-06-20

Der Borretsch blüht viel und schön. Die Büten wechseln von rosa zu blau:

Borretsch05_2015-06-06

Die Brunnenkresse gedeiht nicht ganz so üppig wie gehofft:

Brunnenkresse02_2015-06-06

Die Zucchini Coucourzelle dagegen umsomehr:

Zucchini Coucourzelle04_2015-06-14

Der Pflücksalat Lollo Rossa bekommt schon langsam seine rote Färbung:

Salat Lollo Rosso04_2015-06-20

Die wunderbar duftende und krautige Kamille trägt die ersten Blüten:

Kamille06_2015-06-27

Alles in allem sieht der Balkon schon sehr schön grün aus.

Balkon gesamt hinten06_2015-06-14 copy

Verblühtes Entfernen

Damit die Blumen lange blühen ist es sehr wichtig, Verblühtes regelmäßig, am besten täglich, zu entfernen.

Kleine, zarte Blütenstängel können problemlos mit dem Finger abgeknipst werden. Bei etwas gröberen oder schwer zugänglicheren Blüten habe ich bisher immer einfach meine Rosenschere benutzt. Da diese doch etwas schwerer in der Hand liegt und eine größere Schneide hat, ist es manchmal nicht so leicht an feinere oder dicht bewachsene Blüten heranzukommen.

Im Handel gibt es spezielle Kräuter- und Blütenscheren mit sehr kleinen und scharfen Schneiden, die gut in der Hand liegen. Da ich mir aber nicht nur zu diesem Zweck eine neue Schere zulegen wollte, und mir eingefallen ist, dass ich noch eine Fadenschere bei meinen Nähsachen habe, die ich ohnehin nicht zum Nähen verwende, habe ich mich dazu entschlossen, diese für die kleinen Blüten zu verwenden.

Und siehe da: Das perfekte Werkzeug. Ich komme ohne Probleme zum Beispiel an die dichten und hohen Blüten der Winde und habe ein besseres Schneidegefühl als mit der Rosenschere. Kann ich nur weiterempfehlen :)

Werkzeug

Update Ackerunkraut auf dem Balkon

Im April habe ich zur gemeinen Quecke auf meinem Balkon geschrieben. Abschließend dazu möchte ich kurz erzählen, wie ich es mit der Quecke weiterging.

In einer doch recht mühsamen Aktion habe ich vor dem Auspflanzen und Aussäen meiner diesjährigen Pflanzen die gesamte noch vorhandene Erde vom Vorjahr ausgesiebt und so alle ober- und unterirdischen Quecken aussortiert. Immerhin einen ganzen kleinen Plastikblumentopf voll.

Seitdem hatte ich glücklicherweise keine Probleme mit der Quecke und bisher auch keine Überreste mehr in den Blumentöpfen entdeckt. Die Arbeit hat sich also gelohnt!

Rückblick Mai

Seit dem letzten Balkonpost sind schon ein paar Wochen vergangen. Mitte Mai konnte ich endlich mit dem Auspflanzen beginnen, nachdem die Eisheiligen vorbei waren. Das ist eigentlich die schönste Zeit im Balkonjahr! Neben der Ernte, natürlich ;)

Ausgepflanzt und -gesät habe ich:

Auf dem Boden links seht Ihr die verschiedenen Tomaten, die Blumen hängen am Balkongeländer.

Balkon gesamt hinten03_2015-05-16

Bei der Winde hatte ich zwei verschiedene Samen ausgesät, einmal Trichterwinde Morning Glory und einmal eine namenlose lila Trichterwinde. Auf dem Foto kann man sehr gut den Unterschied der beiden Sorten erkennen. Die Morning Glory hat schmalere Blätter sowie gut sichtbare Äderchen.

Winde02_2015-05-16

Ackerunkraut auf meinem Balkon

Letztes und dieses Wochenende stand der Balkon-Frühjahrsputz auf dem Programm.

Durch das Füttern der Vögel mit Meisenknödeln und Sonnenblumenkernen hat sich unheimlich viel Dreck auf dem Balkon und in den Bodenritzen angesammelt.

Auch habe ich alte, vom Winter ausgezehrte, Erde und Reste von toten Pflanzen entfernt und entsorgt.

Mein Balkon, halb sauber und etwas aufgeräumt, sieht nun so aus:

Balkon gesamt01_2015-04-12

In dem blauen Kasten links unten im Bild treibt die Erdbeere, die ich letztes Jahr im Supermarkt erworben habe, langsam wieder aus.

Daneben habe ich zwei Knoblauchzehen gesteckt, die für Erdbeeren auch gut gegen Schädlinge sein sollen.

In dem schwarzen runden Topf daneben habe ich ein paar Samen Spinat gesät, welchen ich über die Samenrotation bekommen hatte.

In den Töpfen mit der alten trockenen Erde und in den Bodenritzen sind mir unheimlich viele grüne Triebspitzen aufgefallen. Als ich die ersten rausgezogen hatte, sind diese sofort abgerissen und ich hatte nur den oberen Teil der Pflanze in der Hand.

Ich habe dann die Pflänzchen vorsichtig ausgehebelt und dabei festgestellt, dass sie unheimlich lange und verzweigte Wurzeln haben.

SAM_1809_2015-04-12

 

SAM_1808_2015-04-12

 

Nach kurzer Recherche im Internet stellte ich fest, dass es sich um die gemeine Quecke handelt, die in vielen Gärten und auf Äckern als Unkraut ihr Unwesen treibt.

Die Quecke vermehrt sich sowohl über Samen als auch unterirdisch durch abgerissene Wurzeln bzw. Rhizome.

In einigen Gartenblogs habe ich gelesen, dass die Quecken in einem Blumenkübel die eigentlich Pflanze komplett verdrängt und „totgequetscht“ haben.

Im vergangenen Winter hatte ich ein paar Zwiebeln der Traubenhyazinthe gepflanzt. Im Frühjahr habe ich mich gewundert, dass nur das Grün herauskommt, aber keinerlei Ansätze von Blüten.

Bei genauerem Hinsehen ist mir dann aufgefallen, dass dieser Kasten auch voll mit Quecken war. Ich vermute, dass diese das gesunde Wachstum der Hyazinthen verhindert haben.

Da ich natürlich nicht möchte, dass ich im Sommer ohne Blümchen, Tomaten und Gemüse dastehe untersuche ich jetzt jeden Kasten genau und versuche die ungeliebten Gäste alle vorsichtig komplett zu entfernen und zu entsorgen.

Wie ist es bei Euch? Habt ihr schon Erfahrungen mit der gemeinen Quecke gemacht?

Freudige Post

Die liebe Mel von Kistengrün hat an den Winter-Feiertagen fleissig Saatgut gesammelt und dann Samentütchen an ihre Leserschaft verlost.
Zur großen Freude war ich eine der glücklichen Empfängerin.
Zwar wollte die Post uns erst ein Strich durch die Rechnung machen, aber Mel war so lieb und hat nochmal einen zweiten Umschlag losgeschickt – nochmals vielen herzlichen Dank dafür! :)

Folgende Samen habe ich von Mel erhalten:
Tomate
Feldsalat
Trichterwinde
Buschbohne
Zuckererbse
Radieschen

SAM_1729

Alles Samen über die ich mich total gefreut habe und die ganz sicher dieses oder nächstes Jahr bei mir unter die Erde kommen.

Da ich für dieses Jahr geplant habe, eine dunkellila Trichterwinde ranken zu lassen, kommt mir die hellblau Trichterwinde von Mel gerade recht – die setze ich beide zusammen in einen Topf, das gibt bestimmt ein tolles Farbenspiel!

Ich freu mich, wenns bald wieder losgeht – und das schöne Samenpaket hat die Wartezeit wieder ein bisschen verkürzt – Danke!

Steckbrief Gurke Iznik

Name: Gurke Iznik (F1 Hybride)
Kübelgröße: ca. 30 l (drei Pflanzen in einem 30 l Kübel)
Verwendete Erde: Gemüseerde
Verwendeter Dünger: Zweimalig organischer NPK-Dünger 5-3-6 (Streugranulat)
Höhe der Pflanze: ca. >180 cm
Breite der Pflanze: ca. 20 cm
Eingesät: 09.05.2014
Erster Keimling: 18.05.2014 (9 Tage nach der Einsaat)
Pikiert: Entfällt, da Direktsaat
Ausgepflanzt: Entfällt, da Direktsaat
Erste Blüte: 22.06.2014
(44 Tage nach der Einsaat)
Erste Ernte: 27.07.2014
(35 Tage nach der ersten Blüte)
Letzte Ernte: Ende August (ca. 110 Tage nach der Einsaat)
Erntegewicht: ca. 330 g (pro Pflanze)
Erntemenge: ca. 3 Stück (pro Pflanze)
Fruchtgröße: ca. 13 cm lang, ca. 5 cm im Durchmesser
Sonstiges: Die Rankstäbe waren 180 cm hoch, die Gurke wollte aber noch höher wachsen und ist dann am Ende der Rankstäbe wieder nach unten gewachsen.
Fazit: Die Ausbeute für drei Pflanzen war sehr gering. Viele Fruchtstände sind am Anfang verkümmert, sodass ich die Pflanze stark zurückgeschnitten habe. Die Gurke an sich war aber sehr frisch und knackig, sodass ich nochmals einen Versuch starten werde.

Steckbrief im pdf zum Runterladen: Steckbrief Gurke Iznik

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Besucher

Das ganze Jahr über bekommen ich immer mal wieder Besuch von vielerlei Tierchen.

Im Sommer sind das vor allem viele nützliche Insekten:

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Seit diesem Sommer kommen jeden Tag sehr viele Spatzen auf meinen Balkon und machen den Meisen einen Teil vom Futter streitig.

Da die Spatzen lieber vom Boden als vom Futtersilo essen, habe ich auf einen Teller ein paar Haferflocken und Sonnenblumenkerne getan. Dieser wird von den Spatzen heiß begehrt und da sie immer in Scharen und nie alleine zum Fressen kommen, sieht es danach dementsprechend aus ;)

Gerne sitzen sie auch im Blumenkasten mit den mittlerweile vertrockneten Ringelblumen und wühlen in der Erde.

Ein Teller mit Wasser wird auch gerne angenommen – hier trinken sowohl die Meisen als auch die Spatzen. Im Hochsommer haben sogar einige Meisen darin gebadet, das hat mich total gefreut!

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Im Frühling diesen Jahres habe ich im Baum vor dem Haus einen Turmfalken entdeckt. Im Dachbereich vom Nachbarhaus haben auch Turmfalken gebrütet und ihre Jungen großgezogen – diese machen wirklich ein sehr großes und nicht zu überhörendes Geschrei, wenn sie nach Futter rufen.

Weil der Fotoapparat gerade zufällig zur Hand war, konnte ich hier auch ein Foto von einem jüngeren Turmfalken mit seiner Beute machen.

Vergangenes Wochenende ist einer sogar für einen kurzen Moment auf dem Geländer von meinem Balkon gelandet! Aber als ich mich nur ganz leicht am Fenster bewegt habe, ist er sofort weggeflogen.

Das ist vielleicht auch besser so für die Meisen und die Spatzen, die beim Turmfalken auch auf dem Speiseplan stehen.

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Meisenknödel selbst gemacht

Zu meiner großen Freude besuchen mich das ganze Jahr über immer viele Blau- und Kohlmeisen.
Die Meisen picken gerne an Erdnüssen die ich in einem Futtersilo rausgehängt habe. Ebenso bekommen sie, wenn es kälter wird, fetthaltige Meisenknödel.
Ich hatte schon öfter gelesen, dass man leicht solche Meisenknödel selbst herstellen kann.
Letzte Woche habe ich dann einen Block Standard-Pflanzenfett im Supermarkt gekauft.
Ein Teil des Fetts habe ich ganz langsam im Topf geschmolzen. Dann habe ich Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und Rosinen dazugegeben und ein kleines bisschen erhitzt.
Die Masse habe ich dann in leere Joghurtbecher und in leere Plastikflaschen (von denen ich den Hals abgeschnitten hatte) gefüllt.
Dann habe ich jeweils zwei Stöckchen in die Masse gesteckt und das ganze dann über Nacht aushärten lassen.
Am nächsten Morgen habe ich die Plastikbecher mit einer Schere aufgeschnitten und eine Kordel um den Knödel gebunden.
Dies war ein wenig knifflig, da die ganzen Sachen durch das Fett schon recht schmierig waren, aber es ging letztendlich.
Einen Knödel habe ich aufgehängt, so dass die Stöcke nach unten zeigen und die Meisen von unten picken können. Den anderen Knödel habe ich mit den Stöcken nach unten in die Erde von einem Blumenkübel gesteckt, da er zum Hängen zu schwer war.
Am Anfang hatte ich Bedenken, dass die Knödel nicht angenommen werden, unter anderem auch, weil ich „nur“ normales Pflanzenfett genommen hatte, und nicht, wie ich oft gelesen hatte, reines Kokosfett.
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Aber nun, nach ca. einer knappen Woche, sind die Meisen schon sehr oft an den Knödeln gewesen und picken eifrig daran herum.

Die Fotos mit den Vögeln sind leider etwas verschwommen da ich durch das geschlossene Fenster ranzoomen musste.

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