Ackerunkraut auf meinem Balkon

Letztes und dieses Wochenende stand der Balkon-Frühjahrsputz auf dem Programm.

Durch das Füttern der Vögel mit Meisenknödeln und Sonnenblumenkernen hat sich unheimlich viel Dreck auf dem Balkon und in den Bodenritzen angesammelt.

Auch habe ich alte, vom Winter ausgezehrte, Erde und Reste von toten Pflanzen entfernt und entsorgt.

Mein Balkon, halb sauber und etwas aufgeräumt, sieht nun so aus:

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In dem blauen Kasten links unten im Bild treibt die Erdbeere, die ich letztes Jahr im Supermarkt erworben habe, langsam wieder aus.

Daneben habe ich zwei Knoblauchzehen gesteckt, die für Erdbeeren auch gut gegen Schädlinge sein sollen.

In dem schwarzen runden Topf daneben habe ich ein paar Samen Spinat gesät, welchen ich über die Samenrotation bekommen hatte.

In den Töpfen mit der alten trockenen Erde und in den Bodenritzen sind mir unheimlich viele grüne Triebspitzen aufgefallen. Als ich die ersten rausgezogen hatte, sind diese sofort abgerissen und ich hatte nur den oberen Teil der Pflanze in der Hand.

Ich habe dann die Pflänzchen vorsichtig ausgehebelt und dabei festgestellt, dass sie unheimlich lange und verzweigte Wurzeln haben.

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Nach kurzer Recherche im Internet stellte ich fest, dass es sich um die gemeine Quecke handelt, die in vielen Gärten und auf Äckern als Unkraut ihr Unwesen treibt.

Die Quecke vermehrt sich sowohl über Samen als auch unterirdisch durch abgerissene Wurzeln bzw. Rhizome.

In einigen Gartenblogs habe ich gelesen, dass die Quecken in einem Blumenkübel die eigentlich Pflanze komplett verdrängt und „totgequetscht“ haben.

Im vergangenen Winter hatte ich ein paar Zwiebeln der Traubenhyazinthe gepflanzt. Im Frühjahr habe ich mich gewundert, dass nur das Grün herauskommt, aber keinerlei Ansätze von Blüten.

Bei genauerem Hinsehen ist mir dann aufgefallen, dass dieser Kasten auch voll mit Quecken war. Ich vermute, dass diese das gesunde Wachstum der Hyazinthen verhindert haben.

Da ich natürlich nicht möchte, dass ich im Sommer ohne Blümchen, Tomaten und Gemüse dastehe untersuche ich jetzt jeden Kasten genau und versuche die ungeliebten Gäste alle vorsichtig komplett zu entfernen und zu entsorgen.

Wie ist es bei Euch? Habt ihr schon Erfahrungen mit der gemeinen Quecke gemacht?

Bohnen-Tomaten Suppe mit Graupen

Heute habe ich ein Rezept aus dem Buch Peace-Food – Vegano Italiano von Rüdiger Dahlke ausprobiert.

Das Buch hatte ich mir aus der onleihe, der digitalen Stadtbücherei, ausgeliehen.

Das Rezept ist recht simpel und ich habe es nur leicht abgewandelt.

Graupen werden in Gemüsebrühe gekocht und später kommen frische Tomaten, Dosentomaten und weisse Bohnen dazu.

Gewürzt wird das Ganze durch angedünstete Zwiebeln und Knoblauch sowie getrocknetem Lorbeer und italienischen Kräutern.

Die Suppe kann man auch gut an wärmeren Tagen lauwarm essen.

Ein wirklich leckeres Rezept, mit Empfehlung zum Nachkochen!

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Steckbrief Paprika California Wonder

Name: Paprika California Wonder
Kübelgröße: ca. 10 l
Verwendete Erde: 1/2 Gemüseerde und 1/2 Standard Blumenerde
Verwendeter Dünger: Einmalig organischer NPK-Dünger 5-3-6 (Streugranulat)
Höhe der Pflanze: ca. 60 cm
Breite der Pflanze: ca. 30 cm
Eingesät: 14.03.2014
Erster Keimling: 24.03.2014
(10 Tage nach der Einsaat)
Pikiert: Entfällt
Ausgepflanzt: 11.05.2014
(48 Tage nach dem ersten Keimling)
Erste Blüte: 12.06.2014
(32 Tage nach dem Auspflanzen)
Erste Ernte: 16.08.2014
(65 Tage nach der ersten Blüte)
Letzte Ernte: 05.09.2014
(175 Tage nach der Aussaat)
Erntegewicht: ca. 100 g
Erntemenge: 5 Stück
Fruchtgröße: ca. 5 cm hoch, ca. 6 cm im Durchmesser
Sonstiges: Königsblüte wurde entfernt. Die Früchte waren für Paprika wirklich extrem klein.
Fazit: Guter, aber nicht allzu intensiver Geschmack. Würde ich dennoch nochmals anbauen.

Steckbrief im pdf zum Runterladen: Steckbrief Paprika California Wonder

Paprika05_2014-04-21 Paprika21_2014-07-04
Paprika17_2014-06-21 Paprika31_2014-09-05